Akne – auch hier helfen unsere Schüßlersalze
Liebe Leserin – lieber Leser,
in der Ausgabe 3-2019 hatte ich im Hauptthema Schüßlersalze für Heranwachsende genannt. Daraufhin bat mich eine Abonnentin um zusätzliche Informationen, mit denen sie ihrer betroffenen Tochter gerne helfen wollte. Die knapp 15-jährige leidet seit mehreren Monaten unter einer schlimmen Aknehaut. Diese wird zwar von der Kosmetikerin gepflegt und auch die entsprechenden Schüßlersalze werden ziemlich regelmäßig genommen aber so ganz glücklich ist die junge Dame noch nicht.
Gerne half ich dieser Ratsuchenden weiter und stelle Ihnen einige meiner Empfehlungen – die ich unter anderem auch aus unserem Nachschlagewerk auf „Wirksam heilen" zitiere – in den beiden folgenden Themen als Beitrag ein. Für alle Betroffenen möchte ich hier aber noch einmal auf die Aknehaut selber und einer weiteren Behandlungsmöglichkeit mit den Mineralstoffen eingehen.
Die Ursachen einer Akne – die sich mit unreiner Haut, Mitessern, Pickeln und Pusteln zeigt – können vielfältig sein. Genetische und hormonelle Einflüsse können ebenso eine Rolle spielen wie Bakterien, bestimmte Medikamente oder gar Chemikalien und auch ungeeignete, zu stark fetthaltige kosmetische Artikel. Ob die Ernährung eine Rolle spielt, ist umstritten. Bei starken Entzündungen und Vereiterungen sollte auch ein Heilbehandler hinzugezogen werden.
Ansonsten helfen folgende Empfehlungen:
- Die Haut grundsätzlich – und abends ist Pflicht, mit einer aknegeeigneten, mild desinfizierenden Seife oder Waschlotion waschen.
- Sich bildende Eiterpickel oder Pusteln – egal wie lästig sie sind – niemals selber ausdrücken. Dieses sollte eine Kosmetikerin oder die Hautärztin machen.
- Mitesser können mit Heißwasserkompressen aufgeweicht und anschließend vorsichtig mit einem sogenannten „Komedonenquetscher“ geöffnet werden. Lassen Sie sich von der Kosmetikerin oder dem Apotheker den korrekten Gebrauch erklären.
Sonnenlicht – in Maßen genossen – und auch eine gesunde Ernährung sind dann geeignete Begleiter zu allen weiteren Behandlungsempfehlungen.
Eine Mineralstoffkombination, die sich bei Betroffenen in dieser Zeit schon bewährt hat, besteht z.B. aus den Schüßler Salzen Nr. 3 / Nr. 4 / Nr. 9 und Nr. 11 sowie das Ergänzungssalz Nr. 22.
Das Salz Nr. 9 steuert den Fettstoffwechsel unreiner Haut und wirkt gemeinsam mit dem Salz Nr. 11 einer Übersäuerung der Haut entgegen. Das Salz Nr. 3 sorgt dafür, dass sich die Pickel nicht entzünden und das Salz Nr. 4 reguliert die Tätigkeit der Talgdrüsen. Die Nr. 22 reguliert den Säure-Basen-Haushalt.
Betroffene können von den oben genannten Salzen täglich je 3 x 2 Stk. nehmen. Ob sie diese dann über den Tag verteilt lutschen oder sich zweimal am Tag eine Cocktaillösung daraus bereiten, ist für die gute Wirkung der Mineralstoffe unerheblich. Werden die o.g. Salze zusätzlich auch für eine äußerliche Behandlung eingesetzt, ist ein sichtbarer Erfolg deutlich schneller auszumachen. Hier sind „Waschungen“ oder „Breiauflagen“ eine sinnvolle Ergänzung.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute und bleiben Sie weiterhin schön gesund.
Herzlichst – Ihre Berbel Puls
Behandlungsoptionen für eine Aknehaut
Ein grundsätzlicher Hinweis zu der „Pubertätsakne“, unter der Heranwachsende ja oft nicht nur körperlich, sondern auch seelisch leiden: Gerade in dieser Entwicklungsphase ist die Säurebelastung des Körpers sehr hoch. Fastfood, ein zuviel an Süßigkeiten und zucker- sowie koffeinhaltiger Getränke tragen dazu ebenso bei, wie die stressige Situation an sich und die damit verbundene innere Anspannung. Alle Behandlungsempfehlungen benötigen die Unterstützung durch eine gesündere Ernährung. Hier sind auch die Eltern gefordert. Eine basenreiche Kost und die Bereitstellung stiller Getränke wirken sich in doppelter Hinsicht positiv aus.
Drei mögliche Behandlungsansätze:
- Kombucha: Wer diesen Teepilz angesetzt hat, kann mit einer regelmäßigen Einnahme das Hautbild deutlich verbessern.
- Schwarztee: Wird schwarzer Tee äußerlich angewendet, trägt er zum Austrocknen der Pickel bei. Die Gerbstoffe haben eine antibakterielle und Juckreiz lindernde Wirkung. Sie beugen durch das Abtöten von Bakterien einer erneuten Pickelbildung vor. Sind nur kleine Areale betroffen, kann man Teebeutel kurz mit heißem Wasser überbrühen und diese dann – abgekühlt – direkt auflegen, ansonsten können Kompressen in den aufgebrühten Tee getaucht und großflächig aufgelegt werden. Solch ein Tee eignet sich auch als abschließende Hautklärung nach der Reinigung.
- Backpulver: Auch Backpulver hat sich schon bewährt. Regelmäßige Anwendungen können für eine Verbesserung des Hautbildes sorgen, Pickel und Pusteln austrocknen und die Haut neu erstrahlen lassen. Kaufen Sie hier aber reines Backpulver (Natron) in der Apotheke. Die Supermarktprodukte enthalten oft Zusatzstoffe, die die Haut unnötig reizen würden. Denkbar wäre dann z.B. eine Reinigungslotion. Dafür je Anwendung 1 bis 2 TL Backpulver mit soviel lauwarmem Wasser verrühren, dass eine sahnige Konsistenz entsteht und diese anstelle der Seife / Waschlotion verwenden. Mit viel klarem Wasser nachspülen.
Kleingeraspelte Gurken oder Karotten sind manchmal ein „Erstes Hilfemittel“. Sie können als „klärende Masken“ aufgelegt werden.
Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass Sie zu den weit über 400 auf „Wirksam heilen“ eingestellten Krankheiten, immer auch das entsprechende Therapiepaket für nur eine Krankheit / Beschwerde erwerben können. Für nur 14,95 € erhalten Sie z.B. auch das Therapiepaket für „Akne" zu der wir aktuell 18 bewährte Behandlungsoptionen eingestellt haben. Neben diesen Therapiemöglichkeiten und den Anwendungsempfehlungen dafür und deren Bewertungen, erhalten Sie auch den Zugriff auf die ausführlichen Informationen zu den einzelnen Behandlungsformen. Zudem nennen wir Ihnen alleine unter dem Stichwort „Ergänzende Behandlungshinweise“ dermaßen viele Behandlungsansätze, deren Umsetzung alleine schon in vielen Fällen für eine deutliche Besserung und auch Heilung gesorgt haben. Selbst als medizinischer Laie können Sie direkt nach der Freischaltung mit der Behandlung beginnen.
Akne im Erwachsenenalter
Warum tritt sie überhaupt auf? Diese Frage wurde mir in meiner Zeit als Kosmetikerin oft gestellt. Da gab es Frauen und Männer, die in der Pubertät nicht eine Pickel hatten und nun im Erwachsenenalter mit diesem Problem konfrontiert wurden.
Es gibt tatsächlich mehrere Ursachen. So z.B. hormonelle Gründe durch Schwangerschaft und Wechseljahre oder starke hormonelle Schwankungen vor der Monatsblutung. Darüber hinaus können eine Verstopfung der Poren aufgrund von Fettüberschuss oder auch die Einnahme bestimmter Medikamente und sogar Stress das Auftreten einer Akne verursachen.
Der erste Schritt – ehe hier wahllos irgendetwas eingenommen oder auf die Haut geschmiert wird – sollte der Besuch beim Haus- bzw. Hautarzt sein. Denn wenn jemand noch nie von Akne betroffen war und nun mit einem Male die Haut regelrecht blüht und nicht zur Ruhe kommt, kann dieses z.B. auch ein Hinweis auf Diabetes sein. Zudem hat, wie oben erwähnt, nicht jede Akne den gleichen Hintergrund und jeder Mensch hat eine andere Haut. Fachliche Abklärung und eine entsprechende Behandlung der Ursache sind wichtige Schritte, um das Hautbild wieder in den Griff zu bekommen.
Gute Pflege ist dann das A und O
Wenn jemand anfällig für das Auftreten von Akne ist, dann ist gute Pflege besonders wichtig. Hier einmal drei grundlegende Tipps, um die Haut in bester Verfassung zu halten:
- Gute Hygiene. Die Haut sollte morgens und abends gut gereinigt werden. Verwenden Sie Pflegeprodukte, die auf Ihren Hauttyp abgestimmt sind. Nicht grundsätzlich sind hier Produkte für die fette Haut die richtige Wahl. Ihr Hautarzt oder eine Kosmetikerin kann Sie da optimal beraten.
- Lassen Sie Ihre Haut atmen. Auch mit einer Akne, lässt sich die Haut schminken. Hier ist die richtige Produktwahl ebenfalls wichtig und eine extrem gründliche aber sanfte Reinigung am Abend. Zudem wird empfohlen, immer einen Sonnenschutz aufzutragen. Aknehaut ist zum einen sehr empfindlich und zum anderen kann die Sonne die durch Pickel verursachten Narben bzw. die frisch behandelten Hautareale verdunkeln.
- Niemals selber Hand anlegen! Sich bildende Eiterpickel oder Pusteln – egal wie lästig sie sind – niemals selber ausdrücken. Das Ausdrücken der Eiterpusteln hilft nur, Ihr Aussehen zu verschlechtern. Zudem erhöht es auch das Risiko einer Infektion. Alleine der Hautarzt oder die Kosmetikerin sollten hier aktiv werden.
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Ich möchte darauf hinweisen, dass - wenn ich in meinem Newsletter Artikel, Berichte oder auch Aussagen zu gesundheitlichen Themen zitiere - diese von mir nicht in allen Punkten nachrecherchiert oder gar korrigiert werden.
Es sind Themen, wo ich denke, dass sie bei einem Großteil der mittlerweile knapp 2.000 Abonnenten auf Interesse stoßen könnten. Betroffene sollten selbstverständlich, wenn sie eine Empfehlung umsetzen möchten, diese auch mit dem behandelnden Arzt oder dem Apotheker vor Ort besprechen. „Pflanzlich oder Naturheilkundlich“ bedeutet nicht, dass man alles einfach mal so eben versuchen kann. Auch mit diesen Mitteln muss verantwortungsvoll umgegangen werden. Und bitte haben Sie Verständnis, wenn ich nicht jede mir zugesandte Mitteilung immer und sofort veröffentliche. Manche dieser Themen sprengen auch einfach den Rahmen dieses Newsletters. Aber seien Sie sicher, jede einzelne Zuschrift freut mich und ich bedanke mich auch auf diesem Wege nochmals für Ihr reges Interesse.
Herzlichst - Ihre Berbel Puls